Gedenken der Opfer von Krieg und Gewalt


Am 14. November gedenken wir der Opfer von Krieg und Gewalt, die zahllosen Kinder, Frauen und Männer aller Völker. Den Opfern von Verfolgung und Gewaltherrschaft.

Als Europäer können wir uns glücklich schätzen, 76 Jahre Frieden nach dem Ende des zweiten Weltkrieges erlebt zu haben und weiterhin in Frieden und Sicherheit leben zu dürfen. Die Lehren beider Weltkriege führten zu einem Zusammenrücken der Völker und Nationen. Aus Siegern und Besiegten konnten Partner und Freunde werden.

Dennoch müssen wir über diesen Tellerrand hinwegblicken und erkennen, dass weltweit Millionen Menschen unter Krieg und seinen Folgen leiden, auf der Flucht sind und eben nicht in Sicherheit leben können. Das noch heute Menschen aufgrund ihres Glaubens, ihrer Herkunft, des Geschlechts oder sexuellen Orientierung verfolgt, misshandelt und ermordet werden.

Nicht nur wegen unserer eigenen Vergangenheit, auch als Menschen stehen wir in der Verantwortung, Hass und Gewalt entgegenzustehen und uns für ein friedliches Zusammenleben aller Menschen einzusetzen. Dies Schulden wir den Opfern, aber auch unseren Nachkommen, um ihnen eine bessere und friedlichere Welt zu hinterlassen.